FUT entwickelt sich Jahr für Jahr zyklisch weiter. Dies ist oft ein bewusster Schritt der Entwickler, um das Spiel frisch zu halten und zu vermeiden, dass es „garantierte Gewinn“-Taktiken gibt, die jede Saison funktionieren.
Obwohl einige Formationen im Allgemeinen eine solide Grundlage bieten—wie die legendäre 4-4-2—garantieren selbst sie nicht jedes Mal den Sieg, besonders in FC 25.
Während 4-3-2-1 in FC 24 dominant war und davor 5-4-1, ist es in FC 25 die 4-2-1-3-Formation, die sehr wohl die Saison definieren könnte.
Basierend auf unseren Erfahrungen bewegen sich die Spieler zunehmend weg von den geliebten 4-4-2 und klassischen 4-3-2-1 Setups. Warum passiert das? Lass uns eintauchen.
Lange Zeit war die 4-3-2-1-Formation in FUT beliebt, weil sie sich im Spiel leicht in eine 4-4-2 umwandeln ließ. Wenn du ein Match mit 4-3-2-1 begonnen hast und einer der Angreifer ins Mittelfeld für defensive Unterstützung zurückfiel, wandelte es sich natürlich in eine 4-4-2—ein oft gewinnendes Setup.
Dies ist jedoch in FC 25 nicht mehr so effektiv. Mittelfeldspieler tragen weniger zur Verteidigung bei, und Angreifer sind in defensiven Rollen weit weniger effektiv.
Mit der 4-2-1-3 verschwinden diese Probleme jedoch. Diese Formation basiert auf zwei starken CDMs (defensive Mittelfeldspieler), sodass es nicht nötig ist, Angreifer zurückzuziehen. Das Gleichgewicht zwischen Verteidigung und Angriff wird während des gesamten Spiels aufrechterhalten.
Wir haben bereits eine der wichtigsten Stärken erwähnt, aber lass uns einen genaueren Blick darauf werfen, was diese Formation zur erfolgreichsten in FC 25 macht.
Der Schlüssel liegt in ihrem strukturellen Design:
Diese geschichtete Formation gibt klare Rollen für sowohl Angriff als auch Verteidigung vor, was es einfach macht, effektiv auf jede Spielsituation zu reagieren.
Zusätzlich ermöglichen die zwei CDMs einen stabilen defensiven Kern, ohne die Vielseitigkeit zu opfern. Sie können verschiedene Funktionen ausführen, wobei sie sowohl eine solide Verteidigung als auch Passoptionen während des Angriffs aufrechterhalten.
Eine weitere entscheidende Stärke der 4-2-1-3 ist der fließende Übergang von Verteidigung zu Angriff. In vielen Formationen sind CDMs isoliert und es fehlen ihnen Passoptionen. Nicht hier—dank ihrer Positionierung sind Passwege immer offen. Mit anderen Worten: Sobald du den Ball zurückeroberst, ist deine vordere Linie sofort bereit zum Kontern.
Diese Taktik geht nicht nur um schnelle Angriffe und solide Verteidigung—sie ist auch eine der strukturell solidesten Formationen in FUT. Das macht sie exzellent für Ballbesitz und Tempokontrolle, weshalb reale Clubs wie Liverpool oft Variationen davon verwenden.
Es gibt verschiedene Ansätze zur 4-2-1-3. Hier sind die drei effektivsten:
Diese Variante nutzt die natürliche Stärke der Formation im Kontern. Aufgebaut auf einer felsenfesten Verteidigung, einem starken zentralen Stürmer und drei Angreifern, ist es eine risikoarme Strategie, die hervorragende Sicherheit bietet.
Ideal für Spieler, die gegnerische Angriffe schnell unterbrechen und in schnelle Torchancen umwandeln möchten. Sie konzentriert sich auf zwei CDMs und vier Verteidiger, also strukturiere deine Aufstellung entsprechend.
Diese Version konzentriert sich mehr auf direkte, aggressive Angriffe. Sie ist etwas ähnlich der Hochdruck-4-4-1-1, aber mit wesentlichen Unterschieden.
Hier ist nur der zentrale Stürmer der vorderen Drei zugeordnet, und ein zentraler offensiver Mittelfeldspieler sitzt dahinter. Die beiden Flügelspieler müssen auf Aufbau eingestellt sein, um von den Flanken zu unterstützen.
Es ist aus defensiver Sicht riskanter, aber eine der proaktivsten Angriffsstrategien, die verfügbar sind.
Perfekt für Spieler, die den Ballbesitz kontrollieren möchten, ohne Verteidigung oder Angriff zu opfern.
In diesem Setup:
Dies ist die beste Wahl für Spieler, die den Ball dominieren, das Tempo kontrollieren und in ihrem eigenen Tempo spielen möchten—ohne Überraschungen.